Paulus Luther
Paulus Luther. Sein Leben von ihm selbst aufgeschrieben. Ein wahrhaftiger Roman

Paulus Luther

Christoph Werner

Hardcover, 378 Seiten, 2015

ISBN: 978-3-86397-051-2
Preis: 29,95 €

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Den Rahmen dieses autobiographisch gestalteten Romanes bildet das Leben des Mediziners Paulus Luther. Neben der Darstellung seiner eigenen Welt, gibt er auch Einblicke in das Leben seines berühmt gewordenen Vaters; mit kritischem Blick betrachtet er dessen Lehren und Werk, ohne dabei ein Urteil über den großen Reformator zu fällen.


Der Roman bedient sich einer älteren Rechtschreibung und Ausdrucksweise, die ihm eine augenscheinliche Glaubwürdigkeit verleihen und den Leser in die frühe Neuzeit versetzten. Ganz nebenbei vermittelt der Roman einen guten Eindruck von der deutschen Sprache zu Zeiten der Reformation.

Das Buch umfasst 29 Kapitel, die in sich geschlossen sind und den Leser auf die jeweiligen Lebensphasen Paul Luthers verweisen. Dabei kommen selbstverständlich auch die Lebensgeschichten von  Martin Luther und Katharina von Bora, nicht zu kurz.   

Angefangen von der Ehe der Eltern, beschreibt Paul seine ersten Erinnerungen, wie er Dürre- und Pestperioden erlebte und erzählen hörte, wie er den Hexenglauben und die Zauberei wahrnahm.
Er spricht über die persönlichen Einschnitte seines Lebens, wie den Tod seines Vaters, das Ableben seiner Mutter, die Geburt und den frühen Tod seines ersten Sohnes, er erzählt, wie er nach Jena reiste, was er in Weimar erlebte, weiterhin wie er nach Berlin und dann nach Dresden kam. Zum Ende hin spricht er über die Herstellung von Gold, und schließlich, wie es ihn nach Leipzig zieht.


Text der Buchrückseite

Wie lebt man damit, Sohn einer der gewaltigsten und einflussreichsten Gestalten der frühen Neuzeit, des Reformators Martin Luther zu sein? Wie kommt man zurecht mit den Widersprüchen in diesem Mann, seinem neuen Christentum und seinen mittelalterlichen Anschauungen über Hexen, Juden, aufständischen Bauern und Andersgläubige?

Als Mediziner, Pharmazeut und Goldmacher ist der jüngste Sohn Martin Luthers, Paul Luther, selbst in den Widersprüchen seiner Zeit gefangen, wenn er auch versucht, in kritischem Abstand zu seinem Vater, zu neuen, menschlicheren Ansichten zu gelangen. Er ist sich jedoch seiner Schwäche bewusst und weiß, dass er nicht zum Helden geboren wurde, wie die meisten seiner und unserer Zeitgenossen.

 

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